Druckerpatronen mit und ohne Chip: Was ist der Unterschied?

 

Seit einigen Jahren ist es ein weitverbreiteter Standard, dass Hersteller von Druckerpatronen ihre Produkte mit speziellen Chips versehen. Neben hilfreichen Funktionen haben die Mikrochips allerdings auch einige Nachteile für den Nutzer und diverse Dritthersteller zur Folge. Doch warum werden die Patronen eigentlich mit den elektronischen Komponenten ausgestattet und was sind die Unterschiede zu Modellen ohne Chip?

Welchen Nutzen haben die Chips in Patronen?

Fragt man die Hersteller nach dem Zweck der Chips auf Druckerpatronen, so wird in der Regel darauf hingewiesen, dass die elektronischen Bauteile dem Nutzer viele nützliche Funktionen bereitstellen. Und das entspricht auch der Wahrheit: Denn die Chips enthalten durchaus wichtige Informationen wie beispielsweise in Bezug auf den Druckertyp, Hersteller, Füllstand oder Farbton. Weiterhin sorgen die Informationen dafür, dass es bei modernen Druckern mittlerweile schon fast ein Ding der Unmöglichkeit ist, aus Versehen eine falsche Druckerpatrone einzusetzen. In diesem Fall übermittelt der Chip seine Daten an den Computer, wobei die Software das falsche Druckerzubehör automatisch erkennen und eine entsprechende Mitteilung an den Nutzer weitergeben wird.

Wer sich allerdings etwas genauer mit dem Thema auseinandersetzt wird schnell feststellen, dass die verbauten Chips auch deutliche Nachteile aufweisen. So zwingt die neue Bauweise zum Beispiel Dritthersteller dazu, ebenfalls Chips auf ihren Nachfüllpatronen zu installieren, was sie deutlich teurer macht. Weiterhin können die Hersteller der Drucker mit Firmware-Updates auf die Produkte von Drittanbietern variabel reagieren und deren Nutzung einschränken oder sogar komplett unterbinden. So kann es vorkommen, dass die neuen Patrone von Drittherstellern plötzlich nicht mehr vom Drucker akzeptiert werden und der Nutzer auf das teure Originalzubehör ausweichen muss. Aufgrund unserer Qualitätskontrollen tritt dieses Phänomen bei unseren hochwertigen Drittanbieterpatronen jedoch so gut wie nie auf.

Lässt sich die Problematik mit den Firmwareupdates unterbinden?

Die Einführung gechipter Patronen hat auf dem Markt zu einem ständigen „Hin-und-Her“ zwischen Original- und Drittherstellern geführt, wobei am Ende vor allem der Konsument der Leidtragende ist. So versuchen Dritthersteller ständig die elektronischen Hürden der Geräte zu umgehen, während die Originalhersteller im Gegenzug mit Firmware-Updates die Nutzung von alternativem Druckerzubehör versuchen zu unterbinden. Üblicherweise werden die Originalchips hierbei von den Drittherstellern wiederverwendet und entsprechend neuprogrammiert. Wer nicht Gefahr laufen möchte, eines Tages trotz neuer Patrone vor einem nicht funktionierenden Drucker zu stehen, sollte daher bei der Installation die automatisierten Updates der Druckersoftware deaktivieren. Dadurch kann eine Sperrung sehr effektiv verhindert werden.

Für die Umsetzung ist es wichtig anstatt der Standardinstallation eine benutzerdefinierte Variante durchzuführen. Innerhalb des Installationsmenüs haben Nutzer hier die Möglichkeit sämtliche Updates für den Drucker zu deaktivieren. In der Folge können keine automatischen Aktualisierungen der Firmware durchgeführt werden, sodass die Nutzung von alternativen Patronen nicht durch den Hersteller unterbindet werden kann. Wichtig: Es ist zu beachten, dass eine aktualisierte Firmware in der Regel nicht wieder rückgängig gemacht werden kann bzw. mit einem sehr großen Aufwand verbunden ist.

Druckerpatronen mit und ohne Chip: Das Fazit!

Zusammengefasst zeigt sich, dass hinter der Installation von Chips auf Patronen in erster Linie wirtschaftliche Interessen der Druckerhersteller stehen. So können Originalhersteller mit Hilfe der elektronischen Komponenten effektiv und gezielt die Konkurrenz auf dem Markt behindern. Nachteilig ist das vor allem für den Nutzer. Denn neben einer großen Verwirrung muss dieser gleichzeitig auch tiefer in die Tasche greifen. Wer in Zukunft dennoch beim Zubehör ordentlich sparen will, sollte einfach unsere oben genannten Tipps berücksichtigen und dann kann weiterhin mit unseren preiswerten und hochwertigen Drittanbieterpatronen bares Geld sparen!
Mit freundlichen  Grüßen
Ihr HD-Toner Team 😉
www.hd-toner.de

Druckerpatronen mit und ohne Chip: Was ist der Unterschied?

Ein Gedanke zu „Druckerpatronen mit und ohne Chip: Was ist der Unterschied?

  • 13. April 2017 um 10:57
    Permalink

    Moin!

    Also ich persönlich hatte mit euren günstigen Drittanbieter-Patronen bisher noch NIE Probleme und die Druckqualität ist ebenfalls sehr gut! 😀

    VG Thomas

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