Schriftarten: Damit können Sie richtig viel Druckertinte sparen

Sowohl in Unternehmen als auch in Privathaushalten ist der Drucker längst ein fester Bestandteil der vorhandenen Computerhardware. Beide Nutzerparteien haben im Grunde genommen eines gemeinsam: Sie achten in der Regel lediglich auf die einmaligen Anschaffungskosten des Druckers und lassen die laufenden Kosten für das Druckerzubehör in Form von Druckerpatronen bzw. Tonerkartuschen und Papier zumeist gänzlich außer Acht. Gerade bei Unternehmen jedoch sind die Druckkosten durchaus immens, da bei den verschiedenen Druckseiten auch stets unterschiedlich hohe Kosten anfallen. Es ist jedoch möglich mit ein paar simplen Maßnahmen die Druckkosten merklich zu senken und damit die laufenden Kosten für den Druckerbetrieb zu minimieren.

Kostenfaktor Drucker

Eine Studie hat ergeben, dass mit einer geeigneten Druckmanagementlösung die Druckkosten eines Unternehmens deutlich senken lassen. Ein amerikanischer Schüler, gerade einmal 14 Jahre jung, hat sich an seiner Schule dieser Thematik angenommen und dabei einen interessanten Zusammenhang zwischen den Druckkosten und den verwendeten Schriftarten der Druckdokumente hergestellt. Da bislang lediglich bekannt war, dass Farbdrucke kostenintensiver sind als Schwarz-Weiß-Drucke, hat der Schüler einen wertvollen Beitrag zu der Kostenkontrolle von Unternehmen geleistet. Von diesem Beitrag will nunmehr auch die amerikanische Regierung profitieren. Es war zwar hinlänglich bekannt, dass die Druckkosten auch stets in Abhängigkeit von der Druckerart und dem verwendeten Druckerpapier zu sehen war, doch auf die Schriftarten wurde bislang sehr wenig Aufmerksamkeit gerichtet. Dabei ist es gerade dieses kleine aber feine Detail, welches bei Unternehmen mit einem hohen Druckaufkommen den Unterschied ausmachen kann.

Ein scharfsinniges Auge

Der Schüler aus der amerikanischen Stadt Pittsburgh bemerkte, dass es an seiner Schule eine erhebliche höhere Anzahl von Aushängen gab als es an anderen Schulen der Fall ist. Dieses Thema interessierte den Jungen so sehr, dass er sich mit den damit verbundenen Kosten auseinandersetzte. Was er in diesem Zusammenhang herausfand verblüffte ihn noch mehr: Eine Unze Tinte kostet rund 75 Dollar und ist damit erheblich teurer wie viele bekannte Parfums. Mithilfe einer speziellen Software untersuchte Suvir Mirchandandi, so der Name des aufgeweckten Jungen, das Druckverhalten seiner Schule und verglich die vier populärsten Schriftarten im Hinblick auf den Farbverbrauch der einzelnen Buchstaben miteinander. Dieser Vergleich brachte ihn zu dem Ergebnis, dass seine Schule jährlich 21.000 Dollar einsparen könnte, wenn sie einfach nur die Schriftart der Druckdokumente umstellen würde. Im Fall der amerikanischen Regierung würde sich die Ersparnis sogar auf 370.000.000 Dollar belaufen.

Einzelnen Schriftarten im Vergleich

Der Testsieger der privaten Vergleichsstudie des Schülers war eindeutig die Schriftart „Garamond“. Sie ist im Vergleich zu dem beliebteren „Times New Roman“ dünner und hat dementsprechend auch einen erheblich geringeren Tintenbedarf. An zweiter Stelle kam die Schriftart „Century Gothic“, die bereits in früheren Tagen von einem niederländischen Unternehmen analysiert wurde. Suvir Mirchandandi fand ebenso wie das Unternehmen heraus, dass diese Schriftart 31% weniger Farbe verbraucht als die Schriftart „Arial“, die sehr häufig von Anwaltskanzleien, Steuerberatern und anderen Unternehmen verwendet wird. Weiterhin war in der Liste des Schülers die Schriftart „Ecofront Vera Sans“ enthalten, die extra für den Zweck der Tintenersparnis entwickelt wurde. Obgleich diese Schriftart ein wenig „durchlöchert“ wirkt (was aber mit bloßem Auge aber kaum sichtbar ist), so spart sie tatsächlich merklich Tinte ein.

Das Fazit

Als Fazit kann festgehalten werden, dass die eingesparten Kosten je nach Druckbedarf variieren können. Für den Privatanwender wird sich daher die Kostenersparnis nicht so deutlich auswirken wie bei einem Unternehmen, welches jeden Tag unzählige Schriftstücke generiert. Mit der richtigen Schriftart, die für gewöhnlich ohnehin auf dem Computer vorinstalliert ist, können daher die Druckkosten merklich gesenkt werden. Selbst wenn die entsprechenden Schriftarten nicht auf dem Rechner installiert sein sollten, so stehen sie im Internet in der Regel kostenfrei zur Verfügung.
Mit sparsamen Grüßen
Ihr HD-Toner Team 😉
www.hd-toner.de

Schriftarten: Damit können Sie richtig viel Druckertinte sparen

3 Gedanken zu „Schriftarten: Damit können Sie richtig viel Druckertinte sparen

  • 19. Juli 2016 um 17:48
    Permalink

    Wow, danke für den Tipp.
    Gottlob ist die o.g. Schriftart „Garamond“ schon bei Windows bzw. Office dabei 🙂
    Gruß, Ulrich Degenmeier

    Antworten
  • 11. August 2016 um 11:25
    Permalink

    Ich habe gerade mal bei Wikipedia geguckt. Wusstest ihr, dass die Herkunft der Schriftart „Garamond“ bis ins 16. Jahrhundert zurück reicht und diese von Claude Garamond, einem französischen Schriftgießer, Typografen, Stempelschneider und Verleger, entworfen wurde? Wir benutze diese Schriftart heute immer noch, nur in deutlich modernerer Form – irgendwie faszinierend.

    Antworten
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