Schutz vor Viren: Welche effektivne Möglichkeiten gibt es?

 

Es wäre wohl zu schön, wenn das Internet ein Ort wäre, an dem wir alle sicher sein könnten. Doch leider gibt es nicht wenige Kriminelle im Netz, die immer wieder für Ärger sorgen, etwa indem sie schadhafte Computerviren verbreiten. Aber warum werden aktuell überhaupt so viele Nutzer Opfer von Viren und wie gelangen sie am häufigsten auf den PC? Wie kann man sich schütze und was hilft, wenn der Computer bereits mit Viren infiziert wurde?

Warum werden immer mehr Nutzer Opfer von Computerviren?

Die Technik schreitet derzeit mit sehr großen Schritten voran und vor allem in der IT hat sich in den vergangenen Jahren natürlich einiges getan. Das Internet ist längst zu einem der wichtigsten Erfindungen der modernen Zeit geworden und viele Dinge können nur funktionieren, wenn ein Zugriff auf das Internet möglich ist. Kaum ein Haushalt in Deutschland besitzt heutzutage nicht mindestens einen Computer oder zumindest ein anderes mobiles Endgerät, mit dem sich das World-Wide-Web durchforsten lässt. Doch leider haben die innovativen Techniken auch ihre Schattenseiten, denn längst bedienen sich auch Hacker und Cyber-Kriminelle an den vielen Vorteilen. So werden systematisch Viren und andere Gefahren für den Computer verbreitet, die enorme Schäden anrichten können.

Wie fangen sich Nutzen die Viren am häufigsten ein?

Die Computerviren haben ihren Namen nicht ohne Grund bekommen, denn er entstand aufgrund der Tatsache, dass Viren und Trojaner gleich mehrere Dateien auf einem PC “infizieren” können. Zudem verbreiten sie sich auch problemlos auf andere Geräte, wenn eine der infizierten Dateien beispielsweise per Mail versendet wird oder auch über andere Speichermedien wie USB-Sticks, Speicherkarten, etc. übertragen wurde. Dabei kann Malware auf unterschiedliche Weise auf den Computer gelangen, etwa durch den Download von kostenloser Software aus dem Internet, die versteckte Malware enthält. Aber auch legitime Software kann mit Computerviren gebündelt sein. Nicht zuletzt können sich Nutzer nicht nur beim Öffnen einer infizierten E-Mail die schadhaften Viren einfangen, sondern auch bei dem Besuch einer Webseite, die mit Malware infiziert ist.

Woran merkt man häufig, dass man einen Virus auf dem Computer hat?

Üblicherweise schlägt der Virenscanner sofort Alarm, wenn bei einem Prüfvorgang unbekannte Malware lokalisiert wurde. Dass der eigene Computer von einem Virus befallen wurde, erkennt der Nutzer aber auch in erster Linie daran, dass auf dem PC im Hintergrund einige Programme unbekannter Herkunft aktiv sind. Welche Programme aktuell laufen, zeigt der Task-Manager, der sich per Rechtsklick auf den Start-Button öffnen lässt. In der Registerkarte “Prozesse” werden alle laufenden Prozesse angezeigt. Genauere Informationen zu den jeweils unbekannten Programmen erhält der Nutzer, indem er den jeweiligen Prozess per Rechtsklick aufruft und anschließend auf “Online suchen” klickt. Zudem kann sich ein Virus auch durch immer wiederkehrende Windows-Abstürze bemerkbar machen. Neigt ein zuvor zuverlässiger Computer aktuell immer wieder zu Fehlermeldungen und Abstürzen, ist dies neben defekter Hardware ggf. ein gutes Indiz für einen Virenbefall.

Wie kann man sich präventiv vor Computerviren schützen?

Um sich vor Computerviren zu schützen, ist es sinnvoll, stets den Computer und die Software auf dem aktuellen Stand zu halten. Nach Möglichkeit sollte für den Internetzugriff kein Administratorkonto verwendet werden. Zudem sollte man sich grundsätzlich gut überlegen, welche Dateien angeklickt oder heruntergeladen werden. Unbedacht irgendwelche Bilder oder E-Mail-Anhänge zu öffnen, kann äußerst schnell zu einem Viren-Befall führen. Auch bei Pop-up-Fenstern sollten Nutzer stets Vorsicht walten lassen, denn auch hier können sich unter Umständen schadhafte Trojaner verstecken. Selbstverständlich ist auch ein zuverlässig arbeitendes Antivirenprogramm ein wichtiger Aspekt für den Schutz vor Computerviren. Nicht zuletzt ist es hilfreich, so wenige Dateien wie möglich mit anderen Nutzern per Internet auszutauschen, um so das Risiko eines Hacker-Angriffs zu minimieren.

Welche Maßnahmen sollte man durchführen, wenn man sich bereits einen Virus eingefangen hat?

Hat sich ein Virus auf dem Computer breit gemacht, müssen zunächst alle Netzwerkverbindungen getrennt werden, damit die Schadsoftware nicht irgendwelche Daten weiterleitet und noch mehr Schaden anrichten kann. Anschließend wird der PC im abgesicherten Modus neu gestartet, sodass versehentlich nicht noch mehr problematische Dateien auf den PC gelangen können. Mithilfe von speziellen Tools zur Datenträgerbereinigung können nun die schadhaften Dateien gelöscht werden. Die erforderlichen Scans lassen sich somit schneller ausführen und die schadhafte Software, die möglicherweise in den Dateien vorhanden ist, wird unwiderruflich gelöscht. Sollte der Computer weiterhin Anzeichen für Viren aufweisen, sollte das Betriebssystem komplett neu installiert werden. Im Vorfeld sollten Nutzer allerdings unbedingt die wichtigsten Dateien und Daten auf einem Cloud-Server oder einer externen Festplatte sichern.

Fazit

Viren können auf dem PC erhebliche Schäden verursachen. Ist der eigene Computer mit Viren befallen, muss schnell gehandelt werden, um weitere Beeinträchtigungen zu verhindern. Grundsätzlich sollten Nutzer vorsichtig beim Öffnen und Herunterladen von Dateien aus dem Internet sein, denn hier versteckt sich nicht selten schadhafte Malware.

 

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