6 beliebte Bildbearbeitungsprogramme im Überblick

Die Foto- und Bildbearbeitung ist in der heutigen Zeit, in der nahezu jeder Haushalt über einen PC oder Notebook verfügt, nicht mehr ausschließlich professionellen Fotografen vorbehalten. Da gerade im privaten Bereich die Fotografie einen immer höheren Stellenwert einnimmt, werden entsprechende Softwarelösungen für den Computer zur Foto- und Bildbearbeitung immer wichtiger. Mit den richtigen Programmen können die Fotos, die in der Regel mit Kameras oder Smartphones angefertigt werden, zu einem besonderen Teil der Erinnerung werden. Worauf sollte jedoch bei der Wahl einer Softwarelösung geachtet werden und muss es immer das teure Bildbearbeitungsprogramm sein – oder reicht auch eine kostenlose Alternative?

Die Wahl der Software hängt von der Art der Nutzung ab

Sollen einfach nur ein paar Urlaubsfotos gelegentlich aufgepeppt werden, so ist sicherlich eine günstige oder sogar kostenlose Foto- und Bildbearbeitungssoftware vollends ausreichend. Wenn jedoch die Grenze zur Professionalität mehr als nur ein einziges Mal überschritten werden sollen, dann stößt der Nutzer sehr schnell bei der günstigen Softwarelösung an seine Grenzen. Während die Optimierung der Bildschwächen, die in der Regel aus den Schwächen der Kamera heraus entstehen, als Standard anzusehen sind, so erfordert ein gezieltes Lenken des Fokus auf einen ganz bestimmten Bildbereich durchaus höhere technische Anforderungen.

Worauf sollte man beim Erwerb einer Bildbearbeitungssoftware achten?

Als Kernpunkt sollte auf jeden Fall die Systemkompatibilität wie das Betriebssystem, der Prozessor, der Arbeitsspeicher und die Grafikkarte mit dem heimischen Computer angesehen werden. Keinem Nutzer bringt eine Software mit einem perfekten Preis-/Leistungsverhältnis etwas, wenn der heimische Computer nicht über genügend Rechenleistung für die Bearbeitung mitbringt. Ein weiteres, enorm wichtiges Kriterium ist die Vielfalt der unterstützten Formate wie etwas jpg, gif, tiff, png, etc. in denen sich die bearbeiteten Fotos letztlich speichern lassen. Dieses Kriterium ist sowohl für professionelle Fotografen als auch private Anwender gleichermaßen interessant, da die Formate unterschiedliche Druckeigenschaften aufweisen und auch einen unterschiedlichen Speicherbedarf auf dem heimischen Computer benötigen.

 

Ein gutes Foto- und Bildbearbeitungsprogramm sollte eine große Auswahl an Foto- bzw. Bildformaten unterstützen. Werden die Fotos oder Bilder beispielsweise an anderer Stelle mit anderen Programmen zur Wiedergabe verwendet, so muss natürlich das entsprechend unterstützte Format des anderweitigen Programms berücksichtigt werden, da anderenfalls eine Wiedergabe und weitere Nutzung nicht möglich ist. Auch die sozialen Netzwerke oder auch klassischen Foren haben gänzlich eigene Kriterien und Vorgaben für das Hochladen bzw. Posten von Fotos, was natürlich ebenfalls berücksichtigt werden muss.

Übersicht: 6 beliebte Programme für Anfänger und Profis

Zunächst muss bei den Programmen in kostenpflichtige Softwarelösungen und der sogenannten kostenlosen Freeware unterschieden werden. Bei den kostenpflichtigen Programmen sind derzeitig Adobe Photoshop, Corel PaintShop Pro sowie Capture One Pro sehr beliebt. Im Bereich der kostenlosen Freeware erfreuen sich u.a. Paint.NET, PhotoFiltre und Gimp einer ungebrochenen Fangemeinde.

1. Adobe Photoshop ist das wohl bekannteste und umfassendste Foto- und Bildbearbeitungsprogramm welches nahezu allen professionellen Ansprüchen genügt. Entsprechend hoch ist hier auch der Preis für dieses Rundum-Softwarepaket. Für private Gelegenheitsnutzer ist dieses aufgrund des Preises und der Komplexität jedoch eher ungeeignet.

2. Core PaintShop glänzt mit einer Vielzahl von Funktionen und einer benutzerfreundlichen Oberfläche. Die intuitive Bedienung macht dieses Programm sowohl für Profis als auch für Anfänger gleichermaßen interessant. Der Preis für dieses Softwarepaket ist auch für private Anwender erschwinglich.

3. Capture One Pro enthält alle notwendigen Grundfunktionen und zudem noch einige technische Extras. Vom Leistungsumfang ist es am ehesten mit Adobes Photoshop zu vergleichen – das gilt übrigens auch für den Preis.

4. Paint.NET ist ein kostenloses Programm und ein Gemeinschaftsprojekt der Washington State University und Microsoft. Obwohl es kostenlos ist, verfügt es über ein extrem hohes Leistungspotenzial bei gleichzeitig sehr geringem Ressourcenverbrauch. Die große Stärke des Programms ist die überaus benutzerfreundliche Oberfläche.

5. PhotoFiltre aus Frankreich dient ebenfalls der einfachen Bildbearbeitung, wobei durchaus auch technische Raffinessen in dem Programm stecken. Dieses Programm braucht sich daher nicht hinter dem ebenfalls kostenlosen Paint.NET zu verstecken.

6. Gimp ist ebenfalls ein sehr bekanntes und beliebtes Bildbearbeitungsprogramm, jedoch ist die Benutzeroberfläche nicht gerade einsteigerfreundlich. Hat sich der Nutzer jedoch erst einmal eingearbeitet, so bietet das Programm eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Das Fazit

Als Fazit kann festgehalten werden, dass es nicht immer eine teure bzw. kostenpflichtige Software sein muss – zumindest nicht im privaten Bereich. In vielen Fällen der gelegentlichen Bearbeitung reicht auch eine Freeware-Lösung vollends aus. Für welches man sich letztlich entscheidet ist auch immer etwas persönliche Geschmackssachen.

Mit vorbildlichen Grüßen
Ihr HD-Toner Team 😉
www.hd-toner.de

 

 

6 beliebte Bildbearbeitungsprogramme im Überblick

5 Gedanken zu „6 beliebte Bildbearbeitungsprogramme im Überblick

  • 23. Mai 2016 um 10:09
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    Moin! Also ich hatte bis vor kurzer Zeit immer GIMP genutzt und habe dann mal kürzlich Paint.NET ausprobiert und ich muss sagen: In Sachen Usability und Leistungsumfang kommt es schon sehr dicht an das kostenpflichtige Photoshop heran. Inzwischen nutze ich nur noch Paint.NET 🙂 VG Oliver

    Antworten
    • 25. Mai 2016 um 22:56
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      Das ist alles Gewohnheitssache, für mich ist es immer so doof mich auf neue Programme einzustellen.

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      • 27. Mai 2016 um 13:36
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        Ja, das ist richtig – wobei sich in der IT sowie recht viel und schnell ändert. Für den Umstieg von Windows 7 auf 10 habe ich auch knapp 1 Woche gebraucht, um mich reinzufuchsen – aber jetzt möchte ich nicht mehr zurück 😉

        Viele Grüße
        Peter

        PS: Ich nutze inzwischen auch paint.net – ist wirklich ein sehr gutes Programm.

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  • 31. Mai 2016 um 9:15
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    Hallo HD-Team! Also ich habe noch eine uralte Version von Photoshop und zwar PS 5.5 von 1999. Und jetzt das Highlight: Es funktioniert sogar unter Windows 10 einwandfrei! 😀 Also für mich als privater Nutzer reicht mir die Version völlig aus. Ich hatte vor einigen Jahren auch mal PS CS2 ausprobiert, das war mir schon wieder zu kompliziert 😉

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    • 1. Juni 2016 um 10:02
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      Moin Björn! Nutzt du zufällig auch Skype auf deinem Rechner? Ich habe mit diesem wirklich uralten Photoshop (ebenfalls 5.5 unter Windows 10 Pro 64-Bit) das Problem, dass sich dieses nicht öffnet, wenn ich Skype aktiv ist. Wenn ich Skype komplett schließe, dann 5-10 Sekunden warte und dann erst Photoshop starte, dann funktioniert es. Danach kann ich auch Skype wieder parallel starten – nur nicht umgekehrt. Irgendwie kurios 😀 Gruß, Michael

      Antworten

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