Druckertinte nachfüllen: Ganz einfach in nur 6 Schritten!

 

Wer seinen Drucker regelmäßig für das Erstellen diverser Dokumente benutzt, wird sich relativ schnell mit leeren Druckerpatronen konfrontiert sehen. Auf die Dauer kann die ausgehende Tinte zu einem teuren Spaß werden, da die meisten Hersteller sich ihre originalen Nachfüllpatronen fast schon fürstlich entlohnen lassen. Wem sein Geld dafür zu schade ist, kann seine Druckertinte zum Glück auch kostengünstig in Eigenregie nachfüllen. Wie das geht, erklären wir in unserem heutigen Blogartikel!

Druckerpatronen selber nachfüllen: Warum ist das Recycling von Patronen so beliebt und was wird dafür benötigt?

Das selbstständige Nachfüllen von Tintenpatronen ist nicht nur eine kostengünstige Alternative zum Kauf von Ersatzpatronen, sondern bietet Nutzern gleichzeitig ein Höchstmaß an Flexibilität. So müssen Anwender bei ausgehender Tinte nicht erst neue Patronen kaufen, sondern können ganz bequem von Zuhause aus ihre Druckerpatronen nachfüllen. Damit Nutzer allerdings in diesen Komfort kommen können, wird jedoch ein kleines Grundequipment vorausgesetzt. Die Ausrüstung besteht dabei aus Behältern mit Nachfülltinte, Einwegspritzen, passenden Kanülen, etwas Klebeband sowie einem kleinen Handbohrer. Des Weiteren ist es zu empfehlen die Arbeit auf einer großen Unterlage durchzuführen und Einweghandschuhe anzuziehen, da nicht selten Mal ein Tintentropfen danebengeht, was zu Tinte auf Händen und Kleidung führen kann.

Anleitung zum Druckerpatrone selbst nachfüllen: Brother, HP und Epson Druckerpatronen auffüllen in sieben Schritten:

Schritt 1: Loch in die Patrone bohren

Der erste Schritt ist zugleich der anspruchsvollste und erfordert etwas an Präzision, für welches passendes Werkzeug benötigt wird. So muss die Tintenpatrone mit einem kleinen Handbohrer oder Akkuschrauber so angebohrt werden, dass ein Kanal in das Innere der Tintenkammer entsteht. Wer hier nicht genau arbeitet verfehlt schnell den Hohlraum und trifft stattdessen den Schwamm oder ähnliche Bestandteile.

Schritt 2: Spritze vorbereiten

Als nächstes wird eine Kanüle aus der Verpackung entfernt und auf die Spitze der Einwegspritze aufgesetzt. Anschließend wird der Kolben vollständig in das Gehäuse der Spritze gedrückt. Grundsätzlich ist es zu empfehlen, für jede Farbe eine eigene Spritze zu verwenden.

Schritt 3: Druckertinte in die Spritze füllen

Die Spitze der Kanüle wird nun in den Behälter der Nachfülltinte gehalten, während der Kolben nach oben gezogen wird. Durch den Unterdruck wird die Tinte in die Sprite gesaugt, sodass sie bereit für den Nachfüllvorgang ist. Nachdem die Spritze ausreichend gefüllt ist, kann überflüssige Tinte an der Kanülenspitze mit einem Tuch entfernt werden.

Schritt 4: Druckertinte selber nachfüllen

Die befüllte Spritze wird im nächsten Schritt so gehalten, dass die Kanüle in das Bohrloch abtaucht. Jetzt wird langsam mit dem Daumen ein Druck auf den Kolben ausgeübt, wodurch sich die Spritze in das Innere der Patrone entleert. Trotz behutsamen Entleeren, kann es bei dieser Prozedur immer zu Tintenspritzern kommen, weshalb der Anwender nicht unbedingt seine teuersten Kleidungsstücke am Körper tragen sollte. Eine Unterlage – zur Not tut es hier auch normales Druckerpapier – schützt zudem zuverlässig die Arbeitsfläche vor unschönen Flecken. Für alle Fälle sollte man doch ein paar kleine Reinigungsprodukte bereitstellen, falls tatsächlich mal etwas daneben gehen sollte. Zum Entfernen von Tintenspritzern von Tischen oder andern Oberflächen eignen sich feuchte Reinigungstücher besonders gut.

Schritt 5: Tintenpatrone verschließen

Nachdem die Patronen aufgefüllt wurden sollten die Bohrlöcher mit einem schmalen Streifen Klebeband wie beispielsweise Tesafilm oder Packband gut verschlossen werden. Dieser kleine Schritt schützt die Tinte im Inneren vor dem Eintrocknen und verhindert gleichzeitig ein Auslaufen, falls die Druckerpatrone ausversehen umfällt.

Schritt 6: Druckerpatronen Chip resetten

Eine Vielzahl an modernen Patronen ist heute mit einem separaten Chip versehen, der nach dem Befüllen zurückgesetzt werden muss. Nutzer können dies entweder selber durchführen oder ein Spezialgeschäft für diesen Zweck aufsuchen. Des Weiteren bieten auch viele Händler bereits umprogrammierte Patronen zum Kauf an.

Das Fazit

Wer in Eigenregie seine Brother-Patronen, Epson-Patronen oder HP-Druckerpatronen auffüllen kann, profitiert vor allem langfristig von einer signifikanten Kostenersparung, die sich auf lange Sicht definitiv auszahlt. Prinzipiell ist der Vorgang recht einfach zu erlernen, sodass auch ungeübte Nutzer nach einigen Versuchen ihre Druckerpatronen selbst nachfüllen können.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr HD-Toner Team 😉
https://www.hd-toner.de

 

Druckertinte nachfüllen: Ganz einfach in nur 6 Schritten!

3 Gedanken zu „Druckertinte nachfüllen: Ganz einfach in nur 6 Schritten!

  • 3. August 2017 um 9:32
    Permalink

    Hallöchen!

    Also ich habe das mal mit dem selbst nachfüllen ausprobiert – für mich als „Grobmotoriker“ war das irgendwie nix. Ich greife da doch lieber auf eure günstigen und fix und fertigen Tintenpatronen zurück 😀

    Aber klar, für andere kann sich das durchaus lohnen, zumal eure Nachfüllset tatsächlich ziemlich günstig sind. Wie ist das eigentlich mit dem Nachfärben von Farbbändern für Nadeldrucker. Ich habe gelesen, dass das auch geht?

    Gruß, Volker

    Antworten
    • 4. August 2017 um 8:04
      Permalink

      Sehr geehrter Herr Hamm,

      leider haben wir noch keine Erfahrungen über dieses Thema, gerne können wir uns informieren und dann werden wir hier einen Artikel bereit stellen.

      Ihr freundliches HD-Toner Team

      Antworten
  • 5. September 2017 um 13:37
    Permalink

    Moin! Also ich muss sagen, als Student habe ich echt wenig Geld – Original Tinte kann ich mir also eh nicht leisten 😀 Vom selber auffüllen bin ich aber weg. Das war zwar am günstigsten, aber diese preiswerten Drittanbieter Patronen (wie ich sie auch hier schon mehrfach bestellt hatte) sind total super und preiswert! Den Luxus gönne ich mir dann doch noch, nachdem ich mal meinen halben Schreibtisch und mein Lieblingsshirt mit Nachfüllfarbe „geflutet“ habe. Ok, liegt vielleicht auch daran dass ich eher ein Grobmotoriker bei sowas bin 😉

    Antworten

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