Akku testen: Mit diesen Tricks und Tools überprüft man den Verschleiß

 

Aufgrund der Vielzahl an Mobilgeräten in der modernen Welt sind Akkumulatoren – kurz Akkus – heute im Alltag weit verbreitet. So sorgen z.B. Smartphone-Akkus oder Notebook-Akkus zuverlässig dafür, dass die elektronischen Helfer zuverlässig mit Strom versorgt werden. Trotz der fortschrittlichen Entwicklung sind Akkus allerdings auch heute noch weit von einer absoluten Perfektion entfernt. Doch wie wirkt sich der Verschleiß auf die Energielieferanten aus und wie lässt sich dieser überprüfen?

Warum verschleißen Akkus mit der Zeit?

Egal ob Smartphone-Akku, Notebook-Akku oder Navi-Akku: Ein Akkumulator ist auch bei richtiger Pflege kein Produkt für die Ewigkeit. So finden im Inneren von Akkus bei jedem Auf- und Entladen chemische Prozesse statt, die mit der Zeit die Funktion beeinträchtigen. Dies ist auch der Grund dafür, warum die Produkte oft eine Art Haltbarkeitsdatum aufweisen. Da der Verschleiß im Gegensatz zu Lebensmitteln hier allerdings nicht primär von der Zeit abhängig ist, wird die Haltbarkeit in einer maximalen Anzahl an Ladezyklen angegeben. Zwar lässt sich der endgültige Verschleiß nicht aufhalten, allerdings kann ein korrektes Nutzerverhalten die Lebensdauer deutlich erhöhen.

Wovon hängt die Verschleißanfälligkeit bei Akkus ab?

Ein Faktor, der nicht durch den Nutzer beeinflusst werden kann ist die Qualität. Die Tatsache, dass manche Akkus mit äquivalenter Kapazität länger halten als andere, kann also auch schlichtweg an einer besseren Rohstoff- und Verarbeitungsqualität liegen. Auf die Durchführung der Ladezyklen hat der Nutzer hingegen einen sehr großen Einfluss. Vor allem sogenannte Tiefenentladungen sollten in jedem Fall vermieden werden. Sinkt die Spannung der Batterie deutlich unter die Nennspannung, sollte diese so schnell wie möglich mit Strom, notfalls auch aus Powerbanks oder ähnlichem, wieder aufgeladen werden. Insbesondere Lithium-Akkus reagieren äußerst empfindlich auf Tiefenentladungen. Weiterhin sollten auch chronische Überladungen verhindert werden, da diese sich ebenfalls negativ auf die Lebensdauer auswirken. Ein weiterer Punkt in Bezug auf die Lebensdauer ist die richtige Lagerung. So altern vollgeladene Lithium-Akkus deutlich schneller während des Lagerungsprozesses als Exemplare, die lediglich eine Ladung zwischen 30-50% aufweisen.

Warum ist das regelmäßige Prüfen der Kapazität sinnvoll?

Die Akkus von Tablets, Notebooks, Telefonen und Handys lassen sich in der Praxis durch eine Kapazitätsmessung leicht auf ihren Zustand hin überprüfen. Die Kapazität gibt an, wie viel Strom über einen bestimmten Zeitraum vom Akku abgegeben werden kann. Beispielsweise kann ein Akku mit 1.000 mAh eine Stunde lang eine Stromstärke von 1.000 mA liefern. Ist der Akku stark verschlissen, so liegt die Kapazität deutlich unter dem angegebenen Wert. Dies ist auch die Ursache dafür, warum Geräte und Speichermedien mit verschlissenen Akkus deutlich öfter aufgeladen werden müssen als es noch im Neuzustand der Fall war. Wer die Kapazität von Akkus testen will, muss hierfür den Innenwiderstand der Batterie messen. Vor allem spezielle Akku-Ladegeräte mit integriertem Kapazitätstester eignen sich für diesen Zweck hervorragend.

Akkus von Smartphones und Notebooks testen

Da die genaue Messung des Innenwiderstandes bei Akkus von Smartphones und Notebooks nur mit speziellem Equipment möglich ist, müssen sich viele Nutzer hier anderen Methoden bedienen. Um beim Handy den Akku prüfen zu können, sollte dieser zunächst ausgebaut werden. Im Zweifel sollte hier entsprechendes Werkzeug genutzt werden. Im Anschluss wird der Akku auf den Tisch gelegt und um die eigene Achse rotiert. Dreht sich die Batterie besonders lange, so kann das ein Anzeichen für verschleißbedingte Verformungen im Inneren sein. Lässt sich der Akku nicht ausbauen, können Daten zum Akku mit GSM-Codes oder speziellen Apps abgerufen werden. Wer in Notebooks die Akkus prüfen möchte, kann unter Windows mit Administratorrechten den Befehl „powercfg /energy“ in die Eingabeaufforderung von Windows eingeben. Durch diesen Befehl wird ein Diagnoseprogramm gestartet. Nach der Analyse kann unter dem Pfad „system Windows/System32/energy-report“ der Bericht abgerufen werden. Im Bericht finden Nutzer Informationen zu der vorgegebenen und der aktuellen Kapazität.

Das Fazit

Wer seinen Akku testen möchte benötigt je nach Gerät spezielles Equipment und passende Kabel. Glücklicherweise lassen sich mit der Hilfe von Systembefehlen oder speziellen Apps die Akkus heute in vielen Fällen jedoch ohne teure Messgeräte überprüfen.

Mit verschleißfreien Grüßen
Ihr HD-Toner Team 😉
https://www.hd-toner.de

 

Akku testen: Mit diesen Tricks und Tools überprüft man den Verschleiß

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.