Zinkpapier: Was genau ist das eigentlich und wofür nutzt man es?

 

Die sogenannte Zink-Drucktechnik kommt immer häufiger zum Einsatz und wird vor allem für Fotodrucke häufiger genutzt. Aber warum ist das so und welche Vorteile hat diese Technik generell zu bieten? Was genau ist Zinkpapier und welche Rolle spielt es bei diesem Druckverfahren?

Was genau versteht man unter Zink-Drucktechnick?

Die Zink-Drucktechnik ist ein spezielles Verfahren für Fotodrucker, bei dem keine Tinte genutzt wird. “Zink” steht dabei für “Zero Ink”, was zu Deutsch “null Tinte” bzw. „keine Tinte“ bedeutet. Das Druckverfahren kommt gänzlich ohne Tinte aus, weil sich die nötigen Farbpigmente bereits in einem speziellen Papier befinden – dem sogenannten Zinkpapier. Erstmals kam die Zink-Drucktechnik im Jahre 2008 auf den deutschen Markt. Damals wurde sie in dem hosentaschengroßen PoGo-Drucker von Polaroid eingesetzt. Somit wurde dem Nutzer der mobile Druck ermöglicht, der unmittelbar von einer Digitalkamera oder einem Mobiltelefon aus gestartet werden konnte. Vor allem im Urlaub, auf Geschäftsreisen, Familienfeiern oder zu ähnlichen Anlässen ist es nicht selten sinnvoll, Fotos direkt ausdrucken zu können.

Für welche Zwecke wird diese Technik genutzt und welche Vorteile hat sie zu bieten?

Die Zink-Drucktechnik wird speziell bei Fotodruckern eingesetzt. Durch die Tatsache, dass dieses Verfahren ohne Druckerpatronen oder Toner-Kartuschen auskommt, können die entsprechenden Geräte dafür besonders kompakt gebaut werden, sodass sie sich speziell für die flexible, mobile Nutzung eignen. Mit dieser Drucktechnik können also Sofortbilder von Smartphones oder Digitalkameras gedruckt werden. Durch die Verbindung des mobilen Mini-Druckers mit einer USB-Schnittstelle kann der Verbraucher Bilder sofort ausdrucken – allerdings in einem kleineren Format. Die Vorteile dieses Druckverfahrens liegen demnach auf der Hand: Durch die Zink-Drucktechnik lassen sich Bilder im Handumdrehen ausdrucken und durch den Wegfall von Tintenpatronen spart der Verbraucher nicht nur Geld, sondern schont zeitgleich auch noch die Umwelt.

Was benötigt man dafür und welche Rolle spielt hier spezielles Zinkpapier?

Für die Zink-Drucktechnik wird zunächst ein mobiler Fotodrucker benötigt. Im Handel werden die Geräte oft auch als “Hosentaschendrucker”, “Kleinformat-Drucker” oder “Mini-Drucker” bezeichnet. Sie lassen sich ganz einfach per Android- oder iOS-App steuern. Fotos empfängt das Gerät per Bluetooth und verwandelt diese anschließend in 5,8 x 8,7 Zentimeter große Abzüge. Der Drucker selbst benötigt dabei Dank der Zink-Technologie keine Tinte, denn die Farbpigmente befinden sich bereits in dem speziellen Zink-Fotopapier. Neben dem speziellen Drucker ist es also wichtig, auch Zinkpapier zu kaufen, denn im Grunde handelt es sich dabei um das wichtigste Zubehör für das Zink-Druckverfahren. Die Farbe innerhalb des Papiers wird durch Wärmeimpulse aktiviert. Je nach Einwirkdauer und Temperatur färbt sich das Zinkpapier dementsprechend in die gewünschte Farbe, ohne dass auch nur ein Tropfen Druckertinte zur Verwendung kommen muss.

Was genau ist Zinkpapier und warum wird es besonders für Fotodrucke genutzt?

Drucker, die mit dem Zinkverfahren funktionieren, gelten als praktisch und rentabel. Das Herz der Zink-Drucktechnik stellt wie bereits erwähnt das Zinkpapier dar. Wer also einen mobilen Mini-Drucker anschaffen möchte, muss zeitgleich auch passendes Zinkpapier kaufen. Das patentierte Papier enthält eine Mischung aus verschiedenen Kristallen in den Grundfarben Gelb, Cyan und Magenta, die wenigen Sekunden durch gezielte und kurze Wärmeimpulse von bis zu 200 °C des Druckers aktiviert werden. Auf einem nur 5 x 7 cm großen Foto sind mehr als 100 Milliarden dieser Farbkristalle enthalten. Da komplett auf Tinte verzichtet werden kann, sind die Zink-kompatiblen Geräte allesamt besonders klein, leicht und somit flexibel einsetzbar. Bekannte Gerätehersteller sind Polaroid, Canon, HP, Huawei, Kodak, Tomy, Brother und Dell.

Fazit: Zink bzw. “Zero Ink” und genau dies ist auch der große Vorteil des neuartigen, mobilen Druckverfahrens. Da durch das Zinkpapier komplett auf Tinte verzichtet werden kann, sind die Zink-kompatiblen Drucker besonders klein und ideal für unterwegs für den Urlaub. Einer flexiblen Verwendung an jedem erdenklichen Ort und zu jeder erdenklichen Zeit steht damit nichts mehr im Wege.

 

Zinkpapier: Was genau ist das eigentlich und wofür nutzt man es?

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