PDF kann nicht gedruckt werden: 12 Tipps die Abhilfe schaffen!

 

Es wäre sicherlich eine großartige Sache, wenn beim Drucken immer alles reibungslos funktionieren würde. Doch dies ist leider nicht immer der Fall, denn es kann durchaus vorkommen, dass der Drucker nicht so will wie der Nutzer. Aber warum ist das so und warum kommt es besonders häufig beim Druck von PDF-Dateien zu Problemen? Wie können die Fehler behoben werden?

Warum kommt es immer wieder zu Problemen beim Drucken von Dokumenten und besonders von PDF-Dokumenten?

Beim Druck von PDFs kann es in manchen Fällen vorkommen, dass der Drucker seinen Dienst verweigert. Für dieses Problem kommen mehrere Ursachen in Betracht. Da PDF-Dateien in vielen Fällen mit dem Acrobat Reader geöffnet werden, kann die Ursache unter Umständen schon dort zu finden sein. Damit eine möglichst schnelle Fehlerbehebung stattfinden kann, sollten die folgenden 12 Ratschläge beherzigt werden.

PDF-Dokumente können nicht gedruckt werden: 12 Tipps zur Fehlerbehebung

1. Bestehen die Probleme nur bei PDFs?

Zuerst gilt es zu überprüfen, ob der Drucker nur bei PDF-Dateien seinen Dienst verweigert oder ob er auch bei anderen Dateiformaten streikt. Zunächst sollte also ein Testseite gedruckt werden. Dafür muss der Nutzer zuvor im Gerätemanager der Systemsteuerung den nicht ausgeführten PDF-Druckauftrag aus der Druckerwarteschlange löschen und anschließend z.B. eine klassische Word-Datei ausdrucken. Wird der Testauftrag vom Drucker korrekt ausführt, ist auszuschließen, dass die Druckerpatronen bzw. Toner-Kartuschen leer sind oder dass es sich um eine fehlende Kommunikation zwischen dem Drucker und dem PC handelt.

2. PDF-Datei testweise umbenennen

Wurde die zu druckende PDF-Datei aus dem Internet heruntergeladen, speichert der Webbrowser die Datei in der Regel automatisch mit dem Namen der jeweiligen Webadresse ab. Oft kommen somit Sonderzeichen in dem Namen vor und viele Systeme und Anwendungen sind noch nicht in der Lage dazu, Dateien zu öffnen, in denen ein Sonderzeichen im Namen enthalten ist. Um diesen Fehler auszuschließen, sollte die Datei probeweise umbenannt werden.

3. PDFs an einem anderen Ort abspeichern

Streikt der Drucker, kann er vielleicht auch nicht mit dem Download-Ordner des Webbrowsers kooperieren. Es kommt zudem nicht selten vor, dass PDF-Dateien nicht ausgedruckt werden, weil die Dokumente nur als temporäre Dateien abgelegt wurden. Deshalb sollte der Nutzer direkt beim Download als Speicherort einen anderen Ordner wählen. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, das PDF nach dem Download einfach in einen anderen Ordner zu kopieren.

4. PDF als Bild ausdrucken

Meist können PDFs einfach als Bild ausgedruckt werden. In den Druckeinstellungen sind die entsprechenden Optionen vorzufinden. Es kann jedoch sein, dass es hier zu Einschränkungen bei der Qualität der Ausdrucke kommt. Insbesondere an den Blatträndern können die Grafiken und Zeichen etwas unscharf wirken. Diese Vorgehensweise ist deshalb nur als schnelle Notlösung zu betrachten.

5. PDF-Datei mit Office-Programm öffnen

Die neuen Versionen von Microsoft Office können PDF-Dateien nicht nur erstellen, sondern auch öffnen. Um auszuschließen, dass die Datei selbst einen Fehler aufweist, kann die PDF-Datei testweise in Office geöffnet werden. Gelingt dieser Versuch, kann von dort aus ein Testdruck gestartet werden. So manche PDFs lassen sich über Office drucken, bei denen der Drucker mit dem integrierten PDF-Reader oder dem Adobe Reader eine Kooperation ablehnt.

6. Kann der Drucker überhaupt PDF drucken?

Es ist möglich, dass ein älterer Drucker PDF als Format nicht kennt. Vor allem wenn der Drucker bereits beim ersten Versuch streikt, kommt diese Fehlerursache in Betracht. Oft ist dies bei älteren Geräten zu beobachten. Wer aktuelle Office-Versionen nutzt, kann das PDF in ein Word-Dokument umwandeln. Hierfür stehen auch kostenlose Online-Konverter im Internet zur Verfügung. Durch die Umwandlung lässt sich das Dokument vor dem Drucken dann auch bearbeiten.

7. Veraltete Treiber ausschließen

Wer noch mit einem älteren Druckermodell arbeitet, kann unter Umständen mit einem Update der Druckertreiber sicherstellen, dass der Drucker auch mit PDF-Dateien umgehen kann. Das Update sollte bestenfalls direkt von den Supportseiten des Herstellers heruntergeladen werden, denn so ist sichergestellt, dass es sich um einen virenfreien Download handelt.

8: Handelt es sich um ein geschütztes PDF?

Insofern es sich um eine geschützte Datei handelt, kann diese ggf. nicht gedruckt werden. Die Ursache liegt hier in den Sperren, die eine Bearbeitung verhindern und so auch beim Drucken gesetzt sind. Um das Problem zu beheben, kann in den erweiterten Einstellungen der geschützte Modus im Menü des Acrobat Reader unter „Bearbeiten“ deaktiviert werden. Damit die Änderungen wirksam werden, muss der Acrobat Reader neu gestartet werden.

9. In OXPS umwandeln

Die Sperren der geschützten PDFs können mit einem kleinen Trick umgangen werden: In den Druckoptionen wird der Microsoft XPS Document Writer ausgewählt, der die PDF-Datei in ein OXPS-Format umwandelt. Das universelle, von Microsoft entwickelte Format wird von allen Windows-Versionen ab Windows XP erkannt und genutzt. Bei Bedarf kann der XPS Document Writer manuell nachinstalliert werden. Nachdem die Datei gespeichert und mit dem XPS Document Viewer geöffnet wurde, lassen sich viele umgewandelte Dokumente problemlos drucken.

10. Fehler in den Druckeinstellungen?

Bevor der Druck gestartet wird, sollte sich der Nutzer das PDF in der Druckvorschau anzeigen lassen, denn es kann unter Umständen sein, dass der Drucker einfach nicht mit der ausgewählten Seitengröße klarkommt. Bei der Skalierung sollte deshalb immer die Option „Auf Seitengröße verkleinern“ ausgewählt sein, um Druckprobleme zu vermeiden, die aufgrund unterschiedlicher Seitengrößen verursacht werden.

11. Fehlt beim Acrobat Reader die Option „Perflight“?

Oft liegt ein Fehler im Programmiercode vor, wenn ein Dokument nicht gedruckt werden kann. Der Acrobat Reader stellt dafür ein bordeigenes Prüftool zur Verfügung, mit dem sich das Problem beheben lässt. „Preflight“ ist bei den Werkzeugen für die Druckproduktion zu finden. Über den Tab „Profiles“ und durch die Eingabe des Begriffs „Syntax“ ins Suchfeld, wird der Programmiercode angezeigt. Durch die Option „Analyze and fix“ können sodann die Fehler durch das Preflight-Tool behoben werden.

12. Wenn nichts hilft – die Notlösung

Kann das PDF trotz aller o.g. Versuche nicht ausgedruckt werden, kann es noch via Screenshot ausgedruckt werden. Bei PDFs mit kleinen Formaten ist dieser Ausweg sicherlich hilfreich. Das bordeigene Snipping Tool von Windows erweist sich dabei als sehr hilfreich, denn damit können sowohl ganze Seiten als auch einzelne Textabschnitte einfach „abfotografiert“ werden. Beim Mac können Bildschirmfotos hingegen mit cmd + shift + 5 angefertigt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr HD-Toner Team 😉

https://www.hd-toner.de

 

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